Veneers (Keramikverblendschalen) – Zahnästhetik in Graz

Ein strahlendes Lächeln mit gesunden Zähnen wirkt attraktiv, sympathisch und anziehend. Viele Hollywood- Stars und erfolgreiche Persönlichkeiten helfen mit ästhetischer Zahnmedizin nach. In vielen Fällen heißt das „Zaubermittel“ Veneers. Veneers können jedem ein schöneres Lächeln mit nur minimaler Entfernung der Zahnsubstanz geben.

Veneers (Keramikschalen, Keramiklaminate) sind hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen für die Zähne. Diese Keramikschalen (Porzellanschalen) werden mittels Adhäsivtechnik und speziellen Klebern auf die Zahnoberfläche aufgebracht. Veneers kommen vorwiegend bei ästhetischen Korrekturen der Frontzähne zum Einsatz. Durch die spezielle farbliche Anpassungsmöglichkeit der Keramikschalen kann eine sehr gute optische Wechsel-wirkung zwischen Porzellan und Zahnhartsubstanz erreicht werden. Sie sind vom echten Zahn kaum zu unterscheiden. Das verwendete Keramikmaterial ist zudem sehr bioverträglich. Die Verblendschalen sind gut belastbar.

Veneers-Graz-Dr-Klotzinger-Hoell

Einsatzmöglichkeiten von Veneers

Mit Veneers können viele ästhetische Korrekturen am Zahn durchgeführt werden, z.B.:

  • unschöne Zahnoberflächen
  • permanente Verfärbungen
  • Zahnlücken
  • abgebrochene Ecken oder Deformierungen
  • leichte Zahnfehlstellungen
  • Überblendung von Kronen und Brücken, ohne dass diese ausgetauscht werden müssen

Verschiedene Arten von Veneers

Es gibt Veneers, die sich nach ästhetischem Ergebnis, Herstellungsverfahren und Material unterscheiden. Als Material wird in der Regel Keramik verwendet. Selten und meist nur als sogenannte Probe-Veneers kommt Kunststoff zum Einsatz. Veneers, die dauerhaft auf die Zähne geklebt werden sollen, sind grundsätzlich aus Keramik.

Konventionelle Veneers

Die in der modernen Zahnästhetik verwendeten Veneers sind aus Keramik und weisen eine Stärke von 0,3 bis 1 mm auf. Das Aufbringen konventioneller Veneers ist mit einer geringfügigen Präparation der Zahnoberfläche verbunden. Die Präparation dient dem optimalen Halt der Keramikverblendschale. Anschließend werden die Veneers auf den Zahn geklebt.

Teil-Veneers / Additionals

Additionals sind winzige Teil-Veneers, mit denen lediglich kleine Lücken geschlossen oder die fehlende Ecke eines Zahnes mit Keramik ausgeglichen werden.

Non-Prep-Veneers

Mit dem Non-Prep Verfahren ist es möglich, die Veneers auf den Zähnen zu platzieren ohne diese zu präparieren. Die eigene Zahnsubstanz wird nicht angegriffen. Somit ist diese Korrektur mit Non-Prep-Veneers fast schmerzfrei, und die eigenen Zahnstrukturen werden geschont. Non-Prep-Veneers sind ebenfalls aus Keramik, aber vergleichsweise sehr dünn (ca 0,3mm). Die Indikation zur Anfertigung eines Non-Prep Veneers ist eher selten, nur bei leichten Zahnfehlstellungen.

Nachteil der Non-Prep-Veneers ist, dass häufig mehrere Zähne verblendet werden müssen, damit das Ergebnis optisch ansprechend aussieht. Auch sind Non-Prep-Veneers für sehr dunkle Zähne (Verfärbungen) weniger geeignet!

Lumineers®

Lumineers sind eigentlich Non-Prep-Veneers. Lumineers werden mittels speziellem Verfahren aus gepresster oder geschichteter Keramik hergestellt. Dieses Verfahren ermöglicht es, Veneers so dünn wie Kontaktlinsen herzustellen. Lumineers werden in einer Schichtstärke von 0,2-0,5mm gefertigt. Durch die sehr geringe Dicke der Lumineers muss der Zahn nicht beschliffen werden. Das ist der große Vorteil bei der Verwendung von Lumineers.

Kunststoff-Veneers

Kunststoff-Veneers sind provisorische Veneers. Sie schützen die vorbehandelten Zähne so lange, bis die echten Veneers aus Keramik im Labor fertiggestellt sind und eingesetzt werden können.

Probe-Veneers

Probe-Veneers bestehen aus Kunststoff und werden im Rahmen eines „Ausprobieren der künftigen Veneers unter realen Bedingungen“ getragen. Das Besondere an Probe-Veneers ist, dass sie auf dieselbe Weise wie Keramikveneers hergestellt werden und sich nachträglich verändern lassen (Farbe, Länge etc.) Probe-Veneers sollen dem Zahnarzt und dem Patienten Sicherheit für Planung und Anfertigung der endgültigen Veneers geben.

Behandlungsablauf bei Veneers

In der Regel läuft die Behandlung in zwei Schritten ab. Während der ersten Sitzung werden die Zähne auf die Applikation der Verblendungen vorbereitet. Dazu wird bei sogenannten invasiven/ konventionellen Veneers ein Teil der vorhandenen Zahnsubstanz abgeschliffen. Der Zahnschmelz muss in einer Dicke von ca. 0,3 bis 1 mm abgetragen werden. Diese Maßnahme dient dazu, genug Platz und einen optimalen Halt auf einem Untergrund vorzubereiten.

Im Anschluss an die Vorbehandlung der Zähne nimmt der Arzt eine Abformung vor. Anhand dieses Modells erstellen Dentallabore die Keramikverblendung. Bis zum Einsetzen der Veneers werden die vorbereiteten Zähne mittels einer Verblendung aus Kunststoff abgedeckt.

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Wenn die fertigen Veneers vorliegen, kann mit der eigentlichen Befestigung der Verblendung begonnen werden (2. Sitzung). Dazu muss der Zahnschmelz angeätzt und auch das Veneer vorbehandelt werden. Erst dann kann der Zahnarzt die Verblendung mit einem Kleber auf den Zahn aufbringen. Der Zahn ist in seiner Natürlichkeit und Ästhetik wiederhergestellt und gut belastbar.

Dr. Brigitte Klotzinger-Höll –  Veneers (Keramikschalen, Keramiklaminate) Graz